Die Grüne Jugend fordert seit langem das stärkere Zusammenwachsen Europas und langfristig das Überwinden der Nationalstaaten hin zu einem europäischen Bundesstaat. Die geplante Wiedereinführung von Grenzkontrollen seitens Dänemark widerspricht dem Ziel eines offenen Europas fundamental.

Dazu Lydia Rudow, Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein:

„Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen ist ein Rückschritt hin zur Kleinstaaterei. Statt der Einführung von Grenzkontrollen fordert die Grüne Jugend Schleswig-Holstein im Gegenteil ein weiteres Zusammenwachsen der Länder in Europa. Der Europäische Binnenmarkt mit der Personenfreizügigkeit und die Zollfreiheit innerhalb der EU haben sich bewährt. Sie haben zu einem stärkeren wirtschaftlichen und kulturellen Austausch innerhalb Europas geführt. Gerade für die junge Generation ist das grenzenlose Reisen innerhalb der EU zur Selbstverständlichkeit geworden. In Zeiten, in denen wieder verstärkt nationalpatriotische Parolen verbreitet werden, ist diese kulturelle Begegnung besonders wichtig. Die Errungenschaften der Europäischen Union werden durch Grenzkontrollen ad absurdum geführt – deshalb lehnen wir sie entschieden ab.“

Catharina Nies, Grüne Jugend – Vertreterin im Parteirat von Bündnis 90/ Die Grünen, ergänzt:

„Dieses Bündnis zeigt: Die Jugend denkt europäisch und nicht rechtspopulistisch!
Wir müssen Brücken bauen und keine Grenzen restaurieren! Was hier geschieht ist reaktionär und verantwortungslos. Das Verhalten der dänischen Politik läuft dem Europäischen Gedanken zuwider. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn andere Länder sich daran orientieren würden.“