Zum Treffen der G7-Außenminister sagt der Sprecher der Grünen Jugend Schleswig-Holstein, Lasse Petersdotter:

 

Alle Beteiligten müssen jetzt die vergangenen Tage und Wochen Revue passieren lassen.

Die Frage danach, was von dem Treffen der G7-Außenminister bleibt, braucht eine verdammt gute Antwort, um den Ausnahmezustand der Lübecker Innenstadt rechtfertigen zu können. Wir verlangen von den Politiker*innen, die sich so vehement für ein G7-Treffen eingesetzt haben, eine Erklärung, was dieses Treffen genau gebracht hat.

John Kerry legte erst aufgrund seiner Sicherheitsstufe die Stadt lahm, um dann nur zwei Stunden zu bleiben. Das kann man doch niemandem vermitteln!

Wir sind ein Konsolidierungsland. Dass allein der Polizeieinsatz laut GdP 10 Millionen Euro gekostet hat, ist unverantwortlich. Geld, welches dann an sinnvolleren Stellen fehlt.

Aus der Perspektive unserer Generation können wir sagen: Ihr lebt über unsere Verhältnisse!

Die im Vorfeld herbeigeredeten Ausschreitungen blieben aus. Es kam lediglich zu kleinen Scharmützeln. Die Eskalation der Proteste blieb damit weit hinter den Befürchtungen zurück.

Die Proteste in Lübeck verliefen friedlicher als die meisten Fußballspiele!

Der Gipfel vor der eigenen Tür hat uns in unserer Position gegen G7 bestärkt.

Die Grüne Jugend Schleswig-Holstein wird auch im Juni in Elmau auf die Straße gehen!

PostG7