Beschluss der LMV der GJSH 08.09.2014 Itzehoe

Rechte von Menschenhandelsopfern in der Prostitution stärken!

Die Grüne Jugend Schleswig Holstein fordert die Landesregierung dazu auf,

  • eine allgemeine und landesweite Anlauf- und Beratungsstelle für Sexarbeiter*innen zu schaffen, sodass sich die Fachstellen stärker auf Menschenhandelsopfer in der Prostitution konzentrieren können.
  • das Projekt “anonymer Krankenschein“ zu fördern, damit auch Sexarbeiter*innen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, die Möglichkeit auf eine Gesundheitsversorgung haben.
  • einen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung von Menschenhandel zu erstellen.
  • einen Stellenausbau für die Beratung- und Betreuung von Menschenhandelsopfern zu fördern, was unmittelbar mit einer finanziellen Aufstockung der Beratungsstellen verbunden ist.