Die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein begrüßt die Entscheidung des SPD Innenminister Studt vorläufig nicht nach Afghanistan abzuschieben.

Dazu Malte Krüger, Sprecher der Grünen Jugend Schleswig-Holstein: „Das Auswärtige Amt warnt seit langem vor Reisen nach Afghanistan: Jeder längerfristige Aufenthalt sei mit zusätzlichen Risiken behaftet! Der nun angeordnete vorläufige Abschiebestopp nach Afghanistan durch Innenminister Studt ist konsequent. Afghanistan ist nicht sicher! Schleswig-Holstein macht bei der absurden Abschiebepolitik des Bundesinnenministers nicht mit. Die Landesregierung stellt sich ihrer Verantwortung“

Lasse Petersdotter, Landtagskandidat der Grünen Jugend Schleswig-Holstein ergänzt: „Die Küstenkoalition zeigt Haltung für eine anständige Flüchtlingspolitik, statt in das schäbige Abschiebungskonzert anderer Bundesländer einzustimmen. Wir fordern daher: Kurs halten! Der Abschiebestopp bietet Geflüchteten aus Afghanistan wenigstens für eine gewisse Zeit die Gewissheit, in Deutschland bleiben zu können. Das ist eine wichtige Atempause für Schutzsuchende und ihre Unterstützer*innen.“