Antifaschismus

Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie und anderem menschenverachtenden Gedankengut muss entschieden entgegengetreten werden. Wir wollen menschenfeindliche Strömungen bekämpfen, die inzwischen ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden haben. Wir kämpfen für ein gesellschaftliches Klima der Anerkennung und fordern mehr als nur Toleranz für unsere Mitmenschen. Deutschland ist ein multikulturelles Einwanderungsland und muss sich seiner Verantwortung gegenüber allen hier lebenden Menschen stellen. Wir wollen die Ängste der Menschen ernst nehmen, können diese jedoch nicht als Entschuldigung für menschenverachtende Parolen akzeptieren!

Rechte Gewalt und rechter Terrorismus gehört in Deutschland und auch in Teilen Schleswig-Holsteins zunehmend zum traurigen Alltag. Die Zeit für „Wehret den Anfängen“ wurde verpasst. Wir brauchen jetzt eine gesamtgesellschaftliche Positionierung gegen Rechts. Wir haben kein Verständnis für Faschist*innen.

Daher setzten wir uns ein für:

  • die Unterstützung Opfer rechter Gewalt durch eine stärkere Forderung der zentralen Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt (ZEBRA e.V.) und der Beratungszentren gegen Rechts,
  • einen Ausbau der Präventionsmaßnahmen an Schulen,
  • Demokratieprojekte an Schulen und in Kitas sowie in der Kinder- und Jugendarbeit,
  • Gedenkarbeit,
  • das Prinzip der Solidarität als Leitmotiv in die Geflüchtetenpolitik,
  • ein eindeutiges Bekenntnis zur Einwanderungsgesellschaft sowie ein generelles Menschenrecht auf Asyl.